Zwanzig-Elf

2011. Ein Jahr, ein Rückblick. Mal wieder, müsste man fast sagen. Denn das letzte Jahr verging so unglaublich schnell. Was ist passiert? Was war gut und schlecht? Und wie geht es nun weiter?

Viel ist passiert. Während 2010 eher eine Art Übergangsjahr darstellte, ist 2011 nun die Basis für vieles das noch folgen wird geworden.
Die Zukunft kommt mir nicht mehr ganz so unsicher und schleierhaft vor, ich lernte (und lerne immer noch) die Berufswelt kennen und fand heraus, dass ich nur eine Sache wirklich will und alles andere nur ein Kompromiss sein kann.
Ich wurde erwachsener, veränderte mich, blieb mir aber trotzdem treu - ein gelungener Vorsatz aus dem Vorjahr.
2011 musste ich viele Menschen verabschieden, manche für immer und andere für eine sehr lange Zeit. Beides tut weh, aber so ist das Leben.
Und dann kam da noch ein Mensch in mein Leben, schlich sich langsam in mein Herz und heute kann ich mir nicht vorstellen, jemals ohne diesen Menschen leben zu können. Wir gingen auf Konzerte und ins Kino, beobachteten uns gegenseitig beim Schlafen (obwohl keiner von uns das zugibt), fabrizierten leckere Pfannkuchen, überraschten uns, weinten uns gegenseitig die Kleidung nass, lachten über unausgesprochene Witze, unterhielten uns buchstäblich über Gott und die Welt, tanzten auf schlechten Parties, feierten Weihnachten und Silvester zusammen - und noch so vieles mehr. Derzeit planen wir unseren Urlaub und wollen herausfinden, wie man sich verabschieden kann, ohne gleich in Tränen auszubrechen. <3

2012 wird, wie jedes Jahr, auf seine Weise Veränderung mit sich bringen. Mein Vorsatz: ich sein - nicht mehr und nicht weniger.